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  • Die Karnivoren befinden sich noch in Winterruhe, der Versand beginnt Ende März / Anfang April wieder!
  • Zubehör, Substrat und andere Raritäten sind verfügbar!

Wissen & Pflege

Beinahe alle Fleischfressenden Pflanzen kommen in der Natur an feuchten bis sehr feuchten Standorten vor. Auch in der Kultur benötigen Karnivoren viel Wasser. Wasser ist jedoch nicht gleich Wasser.
Karnivoren sind Lichtkeimer, das heisst eine Zutat für eine eigene erfolgreiche Karnivorenzucht ist ein heller Standort für das Gefäß mit den Samen.
Viele sehen bei der Kultivierung von Fleischfressenden Pflanzen ein Terrarium vor sich, aber es muss gar nicht so kompliziert sein. Es gibt viele Karnivoren, die lieber im Freien (zumindest vom Frühling bis Herbst), im Garten oder auf dem Balkon stehen. Im Garten in einem Moorbeet zum Beispiel finden sie optimale Wachstumsbedingungen vor.
Gerade bei der Gattung der Schlauchpflanzen stolpert man unweigerlich immer über Bezeichnungen, wie beispielsweise 'MKH113'. Doch was verbirgt sich dahinter und was hat diese zu bedeuten?!
Sarracenien lassen sich sehr gut im Frühjahr durch die Teilung des Rhizoms vermehren. Dies ist versteht man unter vegetative Vermehrung.
Blattläuse machen leider auch nicht vor Fleischfressenden Pflanzen halt. Selbst bei der besten Pflege kann es zu diesem Befall kommen. Doch auch hier gibt es Mittel und Wege seine Pflanzen zu schützen, ohne dass Sie Gefahr laufen einzugehen.
Grundsätzlich können unter den Karnivoren zwei Fallentypen unterschieden werden.
Nicht jeder Karnivorenliebhaber hat die Möglichkeit seine Sarracenien in ein Moorbeet zu pflanzen und sie dort auch überwintern zu lassen. Sarracenien fühlen sich auch in Blumentöpfen oder Blumenkübeln wohl. Doch wenn die Temperaturen frostig werden heißt es Vorsicht!
Generell kann man Fleischfressende Pflanzen auch sehr gut in der Wohnung halten. Hauptsache sind bei fast allen Arten ein heller Standort und das Gießen mit Regen- oder destillierten Wasser.
In unserem Onlineshop weisen wir die Größe der Pflanzen durch die Größe der Pflanztöpfe aus, denn je größer das Rhizom der Pflanzen desto größer natürlich der benötigte Pflanztopf. Ob die Pflanze in einem Rundtopf oder einem Vierkanttopf verschickt wird, ist eher zufällig und hat keine weitere Bedeutung.
Darlingtonias sind etwas anspruchsvoller als Sarracenien, aber dennoch gut zu pflegen. Bevor die Kobralilie den ersten Winter draußen verbringen soll, muss feststehen, dass Sie nicht unmittelbar aus dem Gewächshaus kommt. Denn dann sollte man sie nicht gleich Minus graden aussetzen.
Karnivoren sind keine reinen Zimmerpflanzen. Eine Kultivierung der fleischfressenden Pflanzen im Freien ist durchaus möglich und auch angebracht.